Aktuelles

August 2016

Am 01.08.2016 feiert unser Mitarbeiter Wolfgang Teubler sein 40 jähriges Dienstjubiläum. Zur Feier des Tages wurde eine Urkunde übergeben.

Die gesamte Belegschaft der Tischlerei Gimm gratuliert recht herzlich zu diesem besonderen Ereignis.

September 2015

Sie ist online...

 

Die neue Homepage der Tischlerei Gimm geht mit neuen Features und noch mehr Informationen und Bildern an den Start.

Juni 2015

Wir gratulieren unseren beiden Auszubildenden, Kira Bahnsen und Mads-Johannes Kärcher zur bestandenen Gesellenprüfung.

 

 

 

Freisprechungsfeier der Tischler-Innung 2015

Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete die Tischler-Innung Flensburg Stadt und Land elf Abschluss-Absolventen in den Gesellenstand. Die ehemaligen Lehrlinge bewiesen im Laufe ihrer Ausbildung viel Engagement und Ausdauer.

Mit der Übergabe der Gesellenbriefe ist jetzt ein wichtiger Grundstein für den eigenverantwortlichen Berufseinstieg gelegt: „Es erwartet Euch eine erfolgsversprechende Zukunft. Mit einem enormen Leistungswillen habt ihr die Ausbildungszeit vorbildlich gemeistert und Euch somit ein gutes handwerkliches Können angeeignet", lobte Obermeister Johannes Thomsen die Leistungen der Junggesellen in seiner Festrede. Hoch erfreut zeigte sich der Obermeister über die positive Anzahl an unterschriebenen Arbeitsverträgen: „Über die Hälfte der diesjährigen Junggesellen ist erfolgreich untergekommen. Dafür sind vor allem auch die hervorragenden Arbeitsbedingungen in der Region Flensburg maßgeblich, die gerade jungen Menschen vielfältige berufliche Perspektiven ermöglichen", betonte Johannes Thomsen. 

Bildungsgangleiter und Studiendirektor Georg Reuters motivierte in seiner Rede die frischgebackenen Absolventen dazu, an Tugenden wie Fleiß und Selbstdisziplin weiterhin festzuhalten: „Schule und Ausbildungsbetrieb haben Euch gemeinsam zu kompetenten Fachkräften ausgebildet. Stellt Euch der Herausforderung, für weitere berufliche Höhepunkte zu sorgen". 

(Quelle: Kreishandwerkerschaft Flensburg Stadt und Land, 06/2015)

Dezember 2014

Bericht aus dem Flensburg Journal (Nr. 147, Ausgabe Dezember)

 

 

 

Ausbildung im Handwerk: Der Tischler war’s

 

Mit diesem etwas verunglückten, weil zweideutigen Slogan warb das Tischlerhandwerk (in Süddeutschland „Schreiner“) für seine Zunft. Ganz im Sinne des Gender Mainstreaming müsste es heute lauten: „Die Tischlerin war’s“, und sie war es auch bei unserem Besuch in der Tischlerei Gimm in der Max-Planck-Straße.

 

Elina Andresen heißt die junge Frau, die ihre Lehre als Tischlerin abgeschlossen hat und nun als Gesellin bei dem Traditionsunternehmen arbeitet.

Frauen im Handwerk? Immer noch eine Minderheit. Nicht in diesem Unternehmen. Für Johannes Thomsen, Holz- und Kunststoff-Techniker, Tischlermeister und Geschäftsführer, ist Elina Andresen nicht die erste Mitarbeiterin. Von seinen 6 Azubis ist die Mehrheit weiblich. Jedes Jahr stellt er zwei Auszubildende ein und schwört auf die Arbeitsmoral und die Fähigkeiten „der Mädels“. Die Tischlerei im Süden der Stadt hat sich auf Einzelanfertigungen spezialisiert, vom passgenauen Buchregal bis zur Einrichtung einer Segelyacht. Das fordert und fördert die Auszubildenden, die im ersten Lehrjahr im Rahmen eines unbezahlten Berufsgrundbildungsjahres die Schulbank in der Eckenerstraße drücken und in den zwei Jahren danach in der Tischlerei die Anforderungen des betrieblichen Alltages durchleben. Parallel dazu gehen die Azubis an einem Tag der Woche in die Berufsschule. In der Berufsschulklasse von Elina Andresen war das Geschlechterverhältnis noch nicht ausgeglichen. Sieben Jungs und drei Mädchen teilten sich den Klassenraum, büffelten ein Jahr lang Fachtheorie und lernten alles über Holz, Kunststoff und Metallverarbeitung im praktischen Tun.

Der Stoff ist wie bei allen Ausbildungen in Lernfelder geordnet. Dort werden die handwerklichen Grundlagen verfestigt. Ergänzt wird das Lernen durch eine 4-wöchige überbetriebliche Ausbildung der Handwerkskammer mit Maschinenkursen, Spezialthemen wie Oberflächenbehandlung, Furnier- und Intarsienarbeiten, der hohen Schule des Tischlerhandwerks.

 

Handwerk im Wandel

 

Der Beruf hat in den letzten Jahrzehnten eine Wandlung vollzogen. Die Verarbeitung von Massivholz ist die Ausnahme. Verbundwerkstoffe haben das Rohmaterial Holz abgelöst. Kunststoffe sind etwa beim Fensterbau „state of the art“. Holz kommt bei Restaurierungen und Sonderanfertigungen zum Einsatz. Noch immer gehören die traditionellen Holzverbindungen, Zapfen, Zinken und Keile zum Basiswissen eines Tischlers. In der Praxis verlieren sie zunehmend an Bedeutung. Elina Andresen beherrscht sie dennoch, etwa bei der Herstellung von Gartenmöbeln aus Robinie, einer Holzart, die auch ohne Imprägnierung kaum verrottet. Darüber hinaus hat sie während ihrer Ausbildungszeit 18 sehr unterschiedliche Objekte geplant und gefertigt, vom Gartenstuhl bis zur Krankenhauseinrichtung. Zur Zeit arbeitet sie an Ausstellungsstücken für die Phänomenta, Trägerkonstruktionen für technische Experimente, die später von tausenden Besuchern genutzt werden. Technik und Gestaltung müssen eine Einheit bilden. Hier kommt das traditionelle Handwerk mit seiner Fähigkeit, sich an individuelle Kundenanforderungen anzupassen, perfekt zur Geltung. Routineproduktionen, wie die Herstellung von Fenstern, überlässt man der Massenfabrikation. Ausnahmen sind denkmalgeschützte Objekte, die in traditioneller Handwerkstradition nachempfunden werden müssen.

 

Vielfalt und Anspruch

 

Diese Vielfalt vor allem fasziniert Elina Andresen an diesem Beruf. Bevor sie sich entschieden hatte, war Schneiderin noch eine Alternative, ähnlich kreativ und handwerklich anspruchsvoll. Die Motivation dazu brachte sie von ihrem Elternhaus mit. Die Mutter ist Malerin, der Vater Elektriker. Praktisches Denken und Arbeiten war angelegt. Firmenchef Thomsen hatte das Potential der jungen Frau erkannt und ihr ein einwöchiges Praktikum angeboten. Danach war der Ausbildungsvertrag nur noch eine Formsache.

Der Geschäftsführer ist insgesamt enttäuscht von vielen Bewerbern. Früher seien im Schnitt 10 von 40 Bewerbern geeignet für die Ausbildung gewesen, heute sind es aus seiner Sicht 2 von 20. Es beginnt bei mangelnden Zensuren in Mathematik, ein KO-Kriterium für den Beruf des Tischlers, wo Messen und Berechnen zum Alltag gehören. Schwerer noch wiegt, so der Tischlermeister, die Einstellung zur Arbeit. Oft signalisierten die Bewerber, dass sie eigentlich „keinen Bock“ auf Arbeit haben. Hauptschulabgänger wirkten oft unreif, Abiturienten schulmüde und unterfordert. Auch die Gesellin bestätigt, dass Bewerber mit 18 eine ernsthaftere Einstellung zum Berufsleben zeigen. Trotzdem, und das galt auch für sie, verlassen viele mit 19 die Schule, ohne zu wissen, welches Ziel sie anstreben. Die Unsicherheit ist groß und der Bedarf an frühzeitiger Beratung und Praxiserfahrung nicht ausreichend gedeckt.

Für Johannes Thomsen sind neben guten Schulnoten („das Einzige, was ich vom Bewerber zunächst sehe“) vor allem Ausgeschlafenheit, Pünktlichkeit und Aufgeschlossenheit unabdingbar.

Während eines Praktikums signalisieren ihm seine Mitarbeiter schnell, wer ins Team passen könnte. Elina Andresen hat den ersten Eindruck bestätigen können, beherrscht die Holzbearbeitung vom Handhobel bis zur CNC-Maschine und kann sich über einen zukunftssicheren Arbeitsplatz freuen.

Bericht: Dieter Wilhelm
Fotos: Benjamin Nolte

 

 

Tätigkeit und Ausbildung im Überblick

 

Tischler/innen stellen Möbel, Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen her oder führen Innenausbauten durch, meist Einzelstücke.

Tischler/innen arbeiten überwiegend bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren oder -konstruktionsteilen sowie im Tischlerhandwerk, z. B. in Bautischlereien. Darüber hinaus können sie bei Herstellern von Holzwerkstoffen oder in Baumärkten und Möbelhäusern beschäftigt sein. Auch Theater mit eigener Tischlerei, Messebauunternehmen oder Betriebe des Schiffbaus kommen als Arbeitgeber infrage. Tischler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung. Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Quelle: Agentur für Arbeit

(Quelle: Flensburg Journal, Ausgabe 147, Dezember 2014)

Oktober 2014

Tischlerei Gimm präsentiert sich auf Facebook.

 

 

 

 

Neben der neu angelegten Internetpräsenz auf www.tischlerei-gimm.de ist die Tischlerei nun auch auf Facebook zu bestaunen.

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Tischlerei Gimm

Inhaber: Johannes Thomsen e.K.
Max-Planck-Str. 6
24941 Flensburg

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